Rüdiger Mund /solo

Rüdiger Mund /solo

Immer geht’s weiter und immer gibt’s was Neues! Was bisher geschah (Auszug):

Anfang der 90er ging es los und es war wohl der klassische Werdegang der meisten Musiker über diverse eigene Bands und Gastrollen in anderen Combos den eigenen Weg zu finden. Wo der nun genau liegt, wer will sich da schon festlegen lassen oder sich selber mögliche Optionen verbauen. Auf jeden Fall gab es eine Menge zu lernen auf dem eingeschlagenen Weg – menschlich und musikalisch. So richtig los ging es mit seiner ersten eigenen Band, die nach einem Bob Dylan Song benannt wurde – Highway 61. Viele Auftritte und „Blut geleckt“ auf so manchem Dorfsaal und Festival. Erste eigene Songs.

 Der sich überschneidende Übergang zur Folkmusik

erfolgte dann 1993. Die von ihm und Marco Schmidt gegründete Band „Stöcke und Steine“ machten sich einen guten Ruf und brachte dann noch mehr Auftritte (noch weiter von zu hause weg) und Kontakt zu irischer Musik. Plötzlich spielte man 2001 und 2002 auf einem Folkfest in Dungiven, Nordirland. Bis 2004 brachte diese Band 3 CD’s heraus. Immer mehr neue Songs.

 

Stöcke & Steine 2004

Stöcke & Steine 2004

Parallelprojekt von 1996 — 1999,

die Band „d’Markks“, eine Rockband, die mit einem komplett eigenem deutschen Progamm unterwegs war, es aber über lokale Achtungserfolge nicht drüber hinaus brachte und es zum klassischen personellen Zusammenbruch kam. Man tröstet sich damit, dass die Zeit damals für neue deutsche Musik noch nicht reif war. Ein paar Jahre später war’s ja dann auch soweit.

 

Onkel Tims Hütte

Onkel Tims Hütte

2004 bis jetzt

passierte Musik nur nebenbei, aber auf einmal wurde es „ernst“, denn plötzlich gab es wieder Solokonzerte von Rüdiger Mund und nach etwas Anlaufzeit, erstreckten sich die Wege zu den Konzerten auf ganz Deutschland. Auch änderte sich die Art der Konzerte. Die große Anzahl musikhistorisch bedeutender Songs verringerte sich immer mehr zu Gunsten neuer eigener Songs, deren Wurzeln zum großen Teil in amerikanischer Rock- und Folkmusik angesiedelt waren.

 
 

Foxtower Bluegrass Band

Foxtower Bluegrass Band

Ein weiterer musikalischer Ausflug,

war dann auch die charmante Verbindung „Onkel Tims Hütte“, ein Zusammenschluss mit den Jenaer Musikern Ronald Born, Tim „Doc Fritz“ Liebert und dem „Mundharmonikaartisten“ Josa. Am Ende dieses Weges, der mit vielen Schätzen amerikanischer Songs gepflastert war, stand ein Album, welches dem gemeinsam verehrten Bob Dylan gewidmet war. „Nearer to the fire“, eine CD, die es im September 2008, zu einer Würdigung im Rolling Stone Magazine und in anderen Fachblättern schaffte. Ein nichtgestecktes Ziel war erreicht und so endete dann auch alles auf diesem kleinen Höhepunkt.

Noch ein wichtiges Nebengleis

stellt die Fox Tower Bluegrass Band dar. Früher nur ein Fan dieser Band,die ihn in Berührung und zur Begeisterung zur Bluegrass Musik führte, so kam es für ihn 2004 zu einem persönlichen Highlight,denn aus dem Fan wurde der Sänger und Gitarrist der Fox tower Bluegrass Band, die vom Banjospieler Andy Glandt gegründete wurde. Jetzt gab es auch wieder Auslandsgastspiele,z.B. Dänemark, England, Tschechien und die Niederlande. Und immer wieder neue Songs.

Zu einer kleinen Institution in seiner Heimatstadt Jena

und dort speziell im im Irish Pub „Fiddler’s Green“, ist mittlerweile eine Veranstaltungsreihe geworden, die aus einer spontanen Idee entstand – dem sogenannten RUDI TUESDAY. Rüdiger Mund spielt dort jeden Dienstag von September bis Juli und von 21.00 Uhr bis ca 0.00 Uhr und das jetzt schon im 5. Jahr. Meist gibt es ihn dort als Solist zu hören, doch von Zeit zu Zeit lädt er sich liebe Gäste ein, um mit ihnen zu musizieren.

Zum Songwriting:

Die ersten Wurzeln und Inspirationen für seine Songs kommen musikalisch zum Einen aus amerikanischer Songwriter Tradition und textlich aus persönlichem Erleben und Träumen. Zum Anderen gibt es seit ca 2008 eine Renaissance seines Textens, denn die sind seitdem wieder zu einem großen Teil in deutscher Sprache und auch musikalisch in einem breiteren Spektrum. Falls es Vorbilder für sein Songwriting oder seine Konzerte geben sollte, so sind diese weniger an spezielle Personen und deren Musik, sondern eher von deren Energien beeinflusst. Das Vermitteln von Bildern und entsprechendem Spirit ist immer die Grundlage dafür.

Irische Tage 2012

Irische Tage 2012

Aktuell – was blieb von alldem.

Wir schreiben das Jahr 2012. Sich auf das Wichtige besinnen…. Eines der brennendsten Vorhaben für 2012 ist die Fertigstellung seines ersten deutschen Albums. Weiterhin kam es zu einer Umbenennung der Band Stöcke & Steine in RUDI TUESDAY BAND. Dies ist das aktuelle Americana Programm von Rüdiger Mund. Das Programm ist geprägt von der roots-rockigen Interpretation vorwiegend seiner eigenen Songs und einiger Schmankerl. Die Besetzung dieser Kapelle: Joachim Rosenbrück, seit 1999 dabei, beeindruckt mit Fiddle, Mandoline und Thüringer Waldzither. Am Bass und an den Backings, eine gute Seele der Band – Marco Haseney. Für den Groove hinter seinem Cocktail- DrumSet zeichnet ein langjähriges Original, der Jenaer Rock-, Comedy- und Danceszene verantwortlich – Thomas „DER PHILIPP“ Philipp.

2013 Studio, Studio, Studio bei Sebastian Fritzlar

Das deutsche Album kommt ins Presswerk und nebenbei wurde schon mit den Aufnahmen für ein englischsprachiges Album mit der RUDI TUESDAY BAND begonnen … und dann im September – mit dem Banjospieler Andy Glandt www.glandt.com für 4 Wochen in die USA. Es geht zu den Wurzeln amerikanischer Folkmusik. Unsere Tour führt uns durch 5 Bundesstaaten u.a. in eine Fernsehshow in Topeka/Kansas, wo wir mit der Singer/Songwriterin Judy Coder „Will the circle be unbroken“ performen. Weiter nach Nashville/TN in eine Show in der sich Songwriter präsentieren und wir super feedback auf unsere eigenen Songs bekommen. Unterwegs immer wieder Erfahrungen sammeln, mit lokalen Musikern. Alles sehr aufregend…

2014

Das deutsche Debutalbum „Kommen und Gehen oder das Ende ist was für Anfänger“ erscheint und wird 02/2014 sofort für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Und wieder Studio, Studio, Studio… … das englischsprachige und erste Album der RUDI TUESDAY BAND wird fertiggestellt und geht in einer Vorabpressung mit nach Amerika. Zusammen mit Andy Glandt und diesmal 5 Wochen und 7 Bundesstaaten – von Minnesota über Tennessee nach North Carolina und zurück nach Iowa . Die Resonanzen auf die neuen Aufnahmen sind überwältigend. Und wieder – großartige Menschen und mittlerweile gute Freunde, die uns immer unterstützen!

2015

Am 27.März 2015 erscheint endlich offiziell „Tales from somewhere down the road“ von der RUDI TUESDAY BAND Am 25.März 2015 findet im Jenaer F-Haus die offizielle Live Präsentation des Albums statt. Da es zu „Kommen und Gehen…“ keine Release Party gab, holen wir das hier gleich mit nach und präsentieren einige Lieder des deutschen Albums in original Studiobesetzung!