Onkel Tim´s Hütte |
Wenn es den Urknall bei der Entstehung des Universums nicht gegeben haben sollte, dann
erfolgte er spätestens mit dem Zusammentreffen der Musiker von ONKEL TIMS HÜTTE. Das ist
wohl ein großer Vergleich, aber es ist schon wirklich ein außerordentlich seltener Glücksfall,
dass sich diese vier, doch unterschiedlichen Charaktere von Solisten zusammenfanden: Ronald "Tillerman´s Friend" Born,
Holger "Josa" Sauerbrey, Tim "Doc Fritz" Lieber und Rüdiger Mund.
| Ronald Born |
Der charmante Barde mit der Gitarre und der faszinierenden Stimme, die manchmal an den
großen Cat Stevens erinnert, ist das musikhistorische Gewissen der Band. Mit seinen Anekdoten
und Musikgeschichten bereichert er nicht nur die Konzerte von OTH, sondern sprengt auch jede
Probe der Vier auf sehr charmante Weise. Für die "May your sonng always be sung"-Reihe steuerte
er 2003 den Bob Dylan Song "Black Diamond Bay" bei. |
| Josa |
Einer der beeindruckend bescheidensten Musiker der Folk- und Blues-Szene! Mit seiner
atemberaubend virtuosen Mundharmonikaakrobatik verzaubert er nicht nur den klassischen Bluesfan,
sonder intoniert darauf auch ein Crossover von Folk-Blues und irischen Tunes. Spielt er dann
noch sein Picking auf der Gitarre, is das Gesamtkunstwerk JOSA perfekt. |
| Tim Liebert |
Seit vielen Jahren ist der Charakterkopf "Doc Fritz" eine hochgeachtete Größe genreübergreifender
Folkmusik. Dike Wurzeln dieses Multiinstrumentalisten (Mandoline, Gitarre, Banjo, Bouzuki, Flöten, etc.)
stecken allerdings unüberhörbar im Boden irisch-amerikanischer Folktraditionen. Sollte die Leidenschaft
für die Interpretation von eben diesen einen Namen tragen - dann wohl seinen. |
| Rüdiger Mund |
Der Singer / Songwriter. Er is nich nur der Jüngste des Quartetts, sondern auch der geborene Frontmann.
Von den Songs, die er seit seiner frühesten Jugend schreibt, wird man mit Sicherheit in nächster Zeit mehr berichten
müssen. Durch seine markante, charismatiche Stimme und seine emotionale Performance verleiht er jedem seiner
Auftritte eine ganz spezielle Schwingung, egal ob Rock, moderner Folk, deutsche Powerballaden oder Bluegrass. |
Das Zusammentreffen von ONKEL TIMS HÜTTE ist klassisch. Man entdeckte bei den regelmäßigen Sessions im Jenaer Irish Pub "Fiddler´s Green" die vielen menschlichen Gemeinsamkeiten in der Art der Interpretation ihrer jeweiligen Musik und ein gemeinsames großes Herz für Songwriter wie Bob Dylan, John Hiatt, Joni Mitchell, Loudon Wainwright III und Steve Earle, so dass ein gemeinsames Bandprojekt zwangsläufig war. Auftritte mit ONKEL TIMS HÜTTE waren und sind aber stets etwas Besonderes, da jeder Einzelne hauptsächlich eigene Ziele verfolgt und es einem 6er im Lotto gleicht, gemeinsame Termine zu finden. Bei einer der vielen losen Zusammenkünfte in Tims Gartenlaube, die man als Probedomizil auserkoren hatte und in die alle Ideen und Vorstellungen einer gemeinsamen Arbeit getragen wurden, kristallisierte sich dann auch der spätere Bandname heraus. Die Magie und der Charme dieser Band liegen definitiv im Verhältnis der Musiker zueinander begründet, welches zutiefst geprägt ist von ehrlichem Respekt und Liebe zum Schaffen des Anderen.
Das ausgesprochen erfolgreiche Live-Debüt fand dann 2002 im legendären "Lehmhof" statt, einer, über die Grenzen Thüringens hinaus, bei Publikum und Musikern beliebten Konzertbühne. Seitdem gab es immer mal wieder seltene Konzerte der Band, welche jedes Mal den Ruf nach mehr und vor allem nach einer eigenen CD verlauten ließen.
2006 fing man dann doch an, die ersten gemeinsamen Lieblingssongs von Bob Dylan im typischen Bandstil neu zu bearbeiten und aufzunehmen. Das Album "Nearer To The Fire" war bereits im "Kasten", allerdings noch einige Details zu klären, da rief Ende Februar 2008, anlässlich des Kinostarts des preisgekrönten Films "I´m Not There", die deutsche Verleihfirma TOBIS zu einem "Bob Dylan Cover Contest" auf. Von über 200 Aufnahmen gelangte dann auch prompt eine Beitrag von ONKEL TIMS HÜTTE in die TOP TEN. Dass dies kein Zufall sein konnte, bewiesen die durchweg positiven Reaktionen, als die CD dann Ende Juni 2008 erschien. Sowohl das treue Publikum, als auch die internationale Dylan Community zollten einhelliges Lob. Auch die Fachpresse reihte sich ein. So schriebt der ROLLING STONE in seiner Septemberausgabe 2008: '... "Nearer To The Fire" von Onkel Tims Hütte macht enormen Spass,...', um dann die "inspirierende Songwahl", sowie die "liebevollen Arrangements" zu unterstreichen. Der Kritiker der GOOD TIMES (Heft5/2008) befand: '...klasse instrumentiert und stimmlich bestens in Form.'
Es wäre müßig, über alle Erfahrungen und Stationen der vier Musiker zu berichten, aber ihr Werdegang führte sie in den letzten 20 Jahren als Solisten und mit ihren Bands u.a. aud diverse Festivals im In- und Ausland, wie z.B. nach Frankreich , die Schweiz, England, Nordirland, Tschechien, Dänemark und die Niederlande.
Wir empfehlen uns mit diesem außergewöhlichen Projekt hiermit für die Programmplanung 2009.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern persönlich zur Verfügung. Diese können aber auch an Katy Pfeiffer von der Agentur Polyfolk www.polyfolk.de gerichtet werden werden.
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